Kletterer-Hütte am Asselstein

Wanderkarte Vorschlag Nummer 14

 


Öffnungszeiten: 10 - 19 Uhr, montags geschlossen


Achtlos an den Wegrand geworfen?
Hat das alte Schild etwa ausgedient oder findet es einen Ehrenplatz in der Hütte?


Eine romatische Straßenlaterne beleuchtet abends die wenigen Stufen,
die vom Parkplatz auf den Pfad Richtung Kletterer-Hütte führen.

im Gastraum stehen 70 und im Freien 100 Sitzplätze zur Verfügung

 

Grundgedanke zur Errichtung dieser Hütte: man wollte für die vielen Kletterer am Asselstein einen Stützpunkt und eine Erholungsstätte bauen. Im Winter 1949 begannen die Erdarbeiten. Den Aushub der Baugrube bewerkstelligte man von Hand, mit Schippe und Spaten.

Im Hohenstaufensaal in Annweiler feierte man mit einem Frühlingsball am Vorabend des 23. April 1950 die Grundsteinlegung. Eine Urkunde wurde bei diesem Anlass in die Grundmauer eingelassen.

Bereits am 15. Juli 1950 konnte das Richtfest gefeiert werden mit dem Spruch:

"Kletterer fügten Balken an Balken, es möge Gottes Segen über diesem Hause walten."

Am 28. November 1950 erteilte das Landratsamt Bergzabern die Konzession und der Wirtschaftsbetrieb konnte offiziell aufgenommen werden. Die Einweihung mit einem Festbankett im Hohenstaufensaal fand am 27. Juli 1952 statt. Einen Monat später wurde die Wasserversorgung der Hütte sicher gestellt durch den Anschluss an eine alte Wasserleitung beim ehemaligen "Botanischen Garten" neben der Trifelsstraße.

Ende Dezember 1954 entzog man dem Pächter auf Antrag der Stadtverwaltung Annweiler die Wirtschaftskonzession wegen angeblicher "Misswirtschaft". Endlich, am 1. Juni 1955 wurde die Hütte von der Pächterfamilie Engel übernommen und wieder geöffnet.

Die Kletterer verlegten im Sommer 1963 in Handarbeit eine neue Wasserleitung von der Rehbergquelle bis zur Hütte.


um 1970

Im Sommer des Jahres 1972 erfolgte der Erweiterungsbau auf der Ostseite der Hütte mit Toilettenanlage im Keller, großem Gastraum und Schlafplätzen im Dachgeschoss. Der gelungene Anbau wurde mit einem Bergfest im September des gleichen Jahres gebührend gefeiert.


2005

Im Frühjahr 1992 wurde eine Druckpumpe im Hochbehälter der Stadt Annweiler am Bannenberg installiert und die bereits 1989 verlegte Wasserleitung zur Kletterer-Hütte angeschlossen.

Quelle obiger Informationen:
"Chronik der Kletterer-Hütte - Damit es nicht vergessen wird" von Walter Ehrhardt, Wörth

 

 

Die idyllische Lage der Kletterer-Hütte in unserer Sandstein-Felsenlandschaft
ist ein beliebter Ort der Einkehr und Erholung für Wanderer aus allen Himmelsrichtungen.


Foto Hilda Nighswander

Von Binderbach aus führen verschiedenen Wege hoch zur Hütte, wobei man sich nach Lust und Laune zwischen ausgedehnten Wanderungen und kurzen Spaziergängen entscheiden kann. Wer es ganz bequem mag, fährt mit dem Auto von Annweiler am Trifels über die Trifelsstraße bis wenige Schritte vor die Kletterer-Hütte.


Im Winter sorgt ein Kachelofen für mollige Wärme.

Seit 1989 verwöhnt Familie Schranz die Gäste mit Pfälzer Spezialitäten, Kaffee und Kuchen, sowie Weinen aus unserer Region. Jeden zweiten Samstag wird hier "die Wutz geschlacht"! (Für alle, die unserer pfälzischen Sprache nicht mächtig sind: "Es findet ein Schlachtfest statt.")

Die gemütliche Atmosphäre in der Hütte lädt immer wieder zum Verweilen ein.


Foto: Hilda Nighswander, California, April 2007
Bei schönem Wetter kann man seinen Schoppen in Freien trinken
und dabei ganz entspannt den herrlichen Blick auf den Asselstein genießen.

 

 

Das Wegkreuz am Rande des Parkplatzes vor der Kletterer-Hütte
war im Jahre 2003 beschädigt worden.
Bei der Reparatur entdeckte man im Sockel die Jahreszahl 1862.


Dezember 2005
Im November 2005 wurde das erneuerte Kreuz wieder aufgestellt.

 

Wählt man den Wanderweg über das Bannenberg-Plateau hat man einen wunderschönen Blick


sowohl auf den Trifels


als auch auf den Asselstein.

 

 

bitte klicken   Free Image Hosting at www.ImageShack.us   Wanderwege zur Auswahl